Mit rund 500 Mitgliedern sind wir der größte Verein in Seybothenreuth. Fußball ist unsere Leidenschaft!
orange.jpg

Vereinssatzung des Sportvereins Seybothenreuth 1953 e.V.

§ 1
Am 26. Juli 1953 wurde in einer öffentlichen Versammlung der Sportverein Seybothenreuth mit vorstehendem Namen, abgekürzt "SV Seybothenreuth", gegründet. Der Sitz des Vereins ist Seybothenreuth. Der Verein ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Bayreuth eingetragen und ist Mitglied des Bayerischen Fußballverbandes e. V.

§ 2
Der Verein dient ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen Zwecken und erstrebt keine Gewinne. Etwaige Gewinne dürfen nur für den satzungsmäßigen Zweck verwendet werden. Zweck des Vereins ist die körperliche Ertüchtigung der Allgemeinheit und Pflege verchiedener Sportarten. Aufnahmefähig ist jede unbescholtene Person. Einschränkungen auf bestimmte Personenkreise aus rassischen, religiösen oder politischen Gründen sind nicht statthaft.

§ 3
Der Eintritt in den Verein erfolgt nach Ausfüllung der Aufnahmeerklärung und nach Leistung der Aufnahmegebühr durch Beschluss der Vorstandschaft. Die Aufnahme Minderjähriger bedarf der schriftlichen Zustimmung des gesetzlichen Vertreters.

§ 4
Die Zahl der Mitglieder beiderlei Geschlechts ist unbeschränkt. Die Mitglieder setzen sich zusammen aus: Ehrenmitgliedern, aktiven Mitgliedern und passiven Mitgliedern.

§ 5
Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Ableben. Treten neue Mitglieder im Laufe des Jahres in den Verein ein, so haben diese bei Eintritt bis zum 30. Juni den vollen, danach den halben Jahresbeitrag für dieses Jahr zu entrichten. Endet die Mitgliedschaft während des Jahres, so hat das Mitglied keinen - auch nicht anteiligen - Anspruch auf Rückzahlung des gezahlten Jahresbeitrages. Der Austritt steht jedem Mitglied mit Ende des laufenden Geschäftsjahres frei. Das Geschäftsjahr läuft vom 1. Januar bis 31. Dezember. Die Kündigung muss schriftlich erfolgen. Der Ausschluss eines Mitgliedes erfolgt:

  1. Bei groben Verstößen gegen die Satzung.
  2. Bei wiederholtem unfairen Verhalten bei sportlichen Veranstaltungen, oder bei sonstiger bewusster Schädigung des Ansehens des Vereins in der Öffentlichkeit
  3. Bei Nichtzahlung des Beitrages. In besonderer Notlage kann jedoch von der Vorstandschaft der Beitrag gestundet oder erlassen werden. Über den Ausschluss eines Mitgliedes entscheidet die Vorstandschaft. Gegen den Beschluss des Vorstandes kann binnen 14 Tagen nach Bekanntgabe Einspruch erhoben werden. In diesem Falle entscheidet die Mitgliederversammlung, wobei das auszuschließende Mitglied Gelegenheit zur Äußerung hat.

§ 6
Die Mitgliederversammlung legt den Jahresbeitrag für die Mitglieder in einer Beitragsordnung fest. Der Jahresbeitrag ist jährlich im voraus im Monat Januar unbar auf das Vereinskonto zu entrichten.

§ 7
Die Vorstandschaft des Vereins besteht aus:dem 1. und 2. Vorsitzenden, dem Kassenverwalter, dem Schriftführer, den Abteilungsleitern der Sportabteilungen (Schüler-, Jugend-, 1. und 2. Mannschaft, AH-Mannschaft, sowie evtl. neu gegründeter Abteilungen). Ferner können mehrere Mitglieder für besondere Aufgaben (z. B. Bauausschuss o. ä.) dazugehören.Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der l. und 2.Vorsitzende sowie der Kassenverwalter. Je zwei dieser Vorstandsmitglieder vertreten den Verein in Gemeinschaft. Der Vorstandschaft obliegt die Leitung und Verwaltung des Vereins nach den Beschlüssen der Mitgliederversammlung, unter Wahrung der Bestimmungen der Satzung, jedoch ohne sonstige Beschränkung. Nach Bedarf ruft der 1. Vorsitzende Vorstandssitzungen ein. Die Sitzung ist einzuberufen, wenn mindestens 2 Vorstandsmitglieder es schriftlich beantragen. Die Sitzung ist beschlussfähig, wenn mindestens 4 Vorstandsmitglieder anwesend sind. Wenn keine Stimmenmehrheit erreicht wird, entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

§ 8
Die Vorstandschaft wird durch die jährliche Mitgliederhauptversammlung in geheimer Wahl, mit einfacher Mehrheit, auf die Dauer von 2 Jahren gewählt. Die Amtszeit endet erst mit der Bestellung des neuen Vorstandes. Bei nur einem Bewerber wird öffentlich abgestimmt. Sämtliche Vereinsmitglieder haben das gleiche Wahlrecht. Jugendliche unter 18 Jahren dürfen teilnehmen, haben jedoch kein Wahlrecht. Wählbar sind alle Mitglieder über 18 Jahre. Wiederwahl ist zulässig. Vor der Wahl muss von jedem vorgeschlagenen Mitglied eine Zustimmungserklärung zur sofortigen Annahme gegeben werden.
Das Amt des Vorstandmitgliedes erlischt durch Niederlegung, Widerruf oder Ausschluss aus dem Verein. Widerruf durch die Mitgliederversammlung ist möglich, wenn eine grobe Pflichtverletzung gegenüber dem Verein vorliegt, oder das Mitglied sich für das Amt als unfähig erweist.Tritt ein Vorstandsmitglied während des Jahres zurück so wählt der Ausschuss den Nachfolger bis zum Ende des Geschäftsjahres. Scheidet einer der zwei Vorsitzenden aus, so wählt der Ausschuss dessen geschäftsführenden Vertreter bis zur nächsten Generalversammlung. Der Vorstand ist berechtigt, sachverständige Personen zu bestimmten Gelegenheiten (Baumaßnahmen o.ä.) zu den Ausschusssitzungen zu laden. Diese haben jedoch kein Stimmrecht.

§ 9
Die Vorstandschaft hat, wenn es das Vereinsinteresse erfordert, oder wenn ein Zehntel der Mitglieder dies schriftlich verlangt, eine Mitgliederversammlung einzuberufen. Die Vorstandsmitglieder sind in jeder Versammlung verpflichtet einen Tätigkeitsbericht vorzulegen.Nach Ablauf von 12 Monaten muss eine ordentliche Jahreshauptversammlung mit Bekanntgabe des Jahresberichtes erfolgen. Die Einberufung einer Mitgliederversammlung erfolgt durch vorherigen Anschlag an der Vereinstafel, unter Bekanntgabe der Tagesordnung 8 Tage vorher. Anträge zur Generalversammlung sind spätestens 3 Tage vorher schriftlich beim Schriftführer einzureichen. Die grundsätzliche gleiche Stimmberechtigung für jedes Mitglied ist nur dann aufgehoben, wenn die Beschlussfassung ein Geschäft mit ihm oder einen Rechtsstreit gegen dieses Mitglied betrifft, oder eine Entlastung erteilt werden soll. Für die eventuelle eigene Wahl besteht dagegen kein Stimmausschluss. Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit der erschienenen Mitglieder. Satzungsänderungen bedürfen eine 2/3-Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Jede Anzahl der zu einer ordnungsgemäß einberufenen Mitgliederversammlung erschienenen Mitglieder ist beschlussfähig.

§ 10
Trainingsstunden werden von der Vorstandschaft festgesetzt. Jedes Mitglied des Vereins ist bei Ausübung des Sportes innerhalb des Vereinsgeschehens gegen auftretende Schadensfälle versichert. Verletzte Mitglieder sind verpflichtet, in jedem Fall sofort Anzeige zu erstatten. Jedem Mitglied steht das Recht der Beschwerde und der Rede innerhalb des Vereins zu, insbesondere bei Mitgliederversammlungen hat jedes Mitglied das Recht zur Aussprache.

§ 11
Über jede Vorstandssitzung und jede Mitgliederversammlung ist vom Schriftführer eine Niederschrift aufzunehmen. Sie ist vom Vorsitzenden der Sitzung oder Versammlung (in der Regel 1. Vorsitzender) und dem Protokollführer zu unterzeichnen. Geschäftsjahr des Vereins ist gleich Kalenderjahr. Zur Prüfung der Kassenverwaltung und des Jahresabschlusses bestellt die Mitgliederhauptversammlung zwei geeignete Prüfer, die sonst kein Amt im Verein bekleiden dürfen. Diese legen das Ergebnis ihrer Prüfung einer stattfindenden außerordentlichen Versammlung oder der Jahreshauptversammlung vor.

§ 12
Für alle eventuell entstehenden Vereinsverbindlichkeiten wird gegenüber den Gläubigern nur mit dem Vereinsvermögen gehaftet.

§ 13
Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie erhalten bei ihrem Ausscheiden der bei Aufhebung des Vereins nicht mehr als ihre eingezahlten Kapitalanteile und den gemeinen Wert ihrer geleisteten Sacheinlage zurück.

§ 14
Es darf keine Person durch Verwaltungsaufgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismässig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 15
Die Auflösung des Vereins kann nur durch die Mitgliederversammlung mit einer Stimmenmehrheit von 4 der anwesenden Mitglieder beschlossen werden. Bei Auflösung des Vereins oder bei Verlust der Rechtsfähigkeit bei geringerem Mitgliederstand als drei geht das Vereinsvermögen, soweit es die eingezahlten Kapitalanteile der Mitglieder und den gemeinen Wert der von den Mitgliedern geleisteten Sacheinlagen übersteigt, an die Gemeinde Seybothenreuth über. Die Gemeinde hat dann zur Auflage das vorhandene Vermögen ausschließlich und unmittelbar zur Förderung des Sports zu verwenden.

Diese Satzung wurde in der Mitgliederversammlung vom 01.02.1953 von 53 der 54 anwesenden Mitglieder bei 1 Stimmenenthaltung genehmigt.

Seybothenreuth, 29.April 2001

Eddie Kunschke          Werner Stolletz          Armin Haase
1. Vorsitzender             2. Vorsitzender          Kassenverwalter
SV Seybothenreuth    SV Seybothenreuth  SV Seybothenreuth